{ Allgemeine Informationen }

Das Castello di Strassoldo di Sopra („Oberes Schloss“) ist wie das aus der gleichen Zeit stammende angrenzende Castello di Sotto („Unteres Schloss“) in eine zauberhafte, mittelalterliche Ansiedlung eingebettet und von einem großen, erholsamen Park mit jahr-hundertealtem Baumbestand und klaren, aus Grundwasser gespeisten Wasserläufen umgeben. Die beiden Schlösser gehören zu den wenigen, die sich seit jeher im Besitz ein und derselben Familie befinden, die sie vor nun über 1.000 Jahren errichten ließ – der Familie Strassoldo. Wegen ihrer Lage auf der ausgedehnten wasserführenden Schicht der friulanischen Tiefebene werden sie auch als „Wasserschlösser“ bezeichnet. Durch das antike Tor Porta Cistigna gelangt man in die Schlossanlage, Herzstück einer mittelalterlichen Siedlung, umspült von Karstquellen und umgeben von uralten Bäumen. Vom "Borgo vecchio” („alte Vorstadt“) aus gelangen Besucher zum Haupttrakt, der sich an einen antiken Turm aus der Karolingerzeit anlehnt und von Nebengebäuden umgeben ist, die früher landwirtschaftlichen und administrativen Zwecken dienten.

pag 1 - pag 2

{ Allgemeine Informationen }

Der Haupttrakt ist durch einen ungewöhnlichen Viadukt mit der ursprünglich der Familie gehörenden Kirche San Nicolò verbunden. Ein paar Schritte weiter steht die romantische alte Reismühle mit dem noch funktionierenden Wasserrad, danach beginnt die Anlage des Castello di Sotto. Die Inneneinrichtung besteht immer noch aus dem antiken Mobiliar mit Bildern der Ahnen und familiären Erinnerungsstücken: Eine bezaubernde Atmosphäre, in der die Geschichte niemals aufgehört hat, lebendige Gegenwart zu sein.

Fotostrecke >>

pag 1 - pag 2

{ Geschichte }

Uralte Tradition
TraditionDie jahrtausendalte Geschichte spiegelt sich überall wider. Das Gebiet des heutigen Strassoldo ist bereits seit dem späten Paläolithikum bevölkert. Römische und lango-bardische Funde geben Zeugnis von einer kontinuierlichen Besiedelung. Vieles deutet darauf hin, dass bereits 565 an der Stelle des heutigen Castello di Strassoldo eine Burg „der zwei Türme“ stand, die aus Materialien der Ruinen des von Attila zerstörten Aquileia errichtet wurde. Die heutigen beiden Schlösser – das Castello di Sopra und das Castello di Sotto – entstanden um diese beiden ursprünglichen Türme herum. Die Schlösser von Strassoldo wurden mehrere Male zerstört, zunächst 1381 durch die Truppen des Patriarchen Filippo d'Alençon sowie später 1509 und 1513 durch die von Kaiser Maximilian. Dabei haben die Schlösser zahlreiche Schäden erlitten, konnten aber wieder restauriert werden.Der Name "Strassoldo" erscheint zum ersten Mal in einem Dokument von 1188. Doch der Zeitpunkt der Erbauung des heutigen Schlosses liegt weit länger zurück – er wird vor der Errichtung des Patriarchats von Aquileia 1077 datiert.

pag 1 - pag 2 - pag 3 - pag 4

{ Geschichte }

Die Familie Strassoldo
Die Wurzeln der Familie Strassoldo reichen weit in die Geschichte zurück. Zuerst freie Lehensherrn, dann Grafen des Heiligen Römischen Reiches, leiteten die Strassoldo ihre Belehnung zunächst direkt vom Kaiser ab, bevor 1077 die Patriarchen von Aquileia auch zu weltlicher Macht gelangten. Dank einer umsichtigen Ausgleichspolitik mit verschiedenen politischen Kräften, die über die Jahrhunderte um die Vorherrschaft in der Region kämpften, und Dank bedeutender Persönlichkeiten in der Familie, waren die Strassoldo über all die Zeiten eine der wichtigsten Familien im Friaul. Viele Vorfahren der Familie Strassoldo genossen ein hohes Ansehen. Einige Beispiele sind Recinto, der in den Kreuzzügen an der Seite von Richard Löwenherz kämpfte, oder Artuico, einer der mächtigsten freien Lehensherren und Gouverneur von Friaul unter Kaiser Friedrich II von Hohenstaufen.

pag 1 - pag 2 - pag 3 - pag 4

{ Geschichte }

Berühmte Gäste
Die antiken Schlossmauern waren Zeugen bedeutender historischer Ereignisse. Der Besuch von Kaiser Friedrich IV im Jahr 1489 belegt die Bedeutung der Schlösser und von deren Lehensherren. Friedrich IV war keineswegs der einzige berühmte Besucher: 1593 beherbergte das Castello di Sopra die Unterhändler der Republik Venedig an-lässlich der Unterzeichnung der Urkunde zur Errichtung der nahe gelegenen Festung Palmanova.Auch in späteren Jahren war das Schloss beliebtes Ziel wichtiger Würdenträger, unter anderem von Mitgliedern des österreichischen Kaiserhauses: Hier heiratete Feld-marschall Radetzky eine Gräfin Strassoldo und hielt ein festliches Hochzeitsbankett ab. Zu den treuen Gästen des Hauses gehörte auch der Feldmarschall Baron Kuhn von Kuhnenfeld, Kriegsminister unter Kaiser Franz Josef, dessen Tochter Rosa Julius Caesar di Strassoldo heiratete.

pag 1 - pag 2 - pag 3 - pag 4

{ Geschichte }

Lebendige Legende
Die geschichtsträchtige Atmosphäre der alten Gemäuer ist Nährboden für viele Legenden. Einer zufolge soll der Ortsname ursprünglich von Rambold von Strassau herleiten, einem Kommandanten des römischen Generals Flavio Ezio, der gegen die Hunnen kämpfte. Eine andere, romantische Legende beruht wohl auf einer tragischen Begebenheit im 14. Jahrhundert: Die wunderschöne Ginevra di Strassoldo soll kurz vor ihrer Hochzeit mit Odorico di Villalta von einem abgewiesenen Freier entführt worden sein. Sie verwandelte sich aus Verzweiflung zu Stein, wurde aber vom liebenden Bräutigam wieder ins Leben zurückgeküsst.

pag 1 - pag 2 - pag 3 - pag 4

{ Der Park }

Eines der Prachtstücke des Schlosses ist ein italienischer Renaissancegarten, um-geben von einem englischen Garten. In Strassoldo wird der Boden nie kälter als 13 Grad Celsius. Das behagt auch den Pflanzen, und so wächst hier allerlei Exotisches – von antiken chinesischen Rosen über Bananensträucher bis zu Palmen. Bäume aus Kanada bringen sogar die Farben des Indian Summer ins Friaul.

Fotostrecke >>

{ Grundriss }

Der Grundriss wird in einem neuen Fenster geöffnet.

Deaktivieren Sie bitte gegebenenfalls
Pop-Up Blocker oder ähnliches.
mappamappa

{ Partner }

Anabasis
Reisen in eine höhere Sphäre: Kultur- und Naturreisen mit dem Ziel des intensiven Kennenlernens und Verstehens fremder Zivilisationen, Kulturen und Religionen: Unter der professionellen Führung von Dr. Max Grothaus entdecken Sie Reiseziele in der mediterranen Welt, die Sahara, den Orient, Indochina, Zentralasien, Fernost und Zentralamerika.

www.anabasis.at

pag 1 - pag 2 - pag 3

{ Partner }

B&K – Bettschart&Kofler Medien und Kommunikationsberatung
B&K wurde Anfang 1996 gegründet. Die Agentur wird von Mag. Roland Bettschart geleitet, Chefredakteurin ist Dr. Birgit Kofler. Die auf Wirtschaft, Wissenschaft, Medizin und Gesundheit spezialisierte Agentur für öffentlichkeitsarbeit und Lobbying hat eine klare Philosophie: Ein partnerschaftliches Verhältnis zu ihren Kunden, das auf Auf-merksamkeit, einem offenen Dialog, Flexibilität und der Bereitschaft basiert, Klienten maximal zu entlasten. B&K verstehen sich als aktive Berater, die in einem kontinu-ierlichen Prozess der Auseinandersetzung mit Ihren Themen für Ideen und Impulse und für die Optimierung Ihrer Kommunikationsarbeit sorgen.
www.bkkommunikation.com

pag 1 - pag 2 - pag 3

{ Partner }

Melzer PR
Die Agentur mit Sitz in Wien bietet klassische Pressearbeit (Pressekonferenzen, Exkursionen, Events, Fachpresseaussendungen oder Exklusivtermine mit sorgfältig ausgewählten Journalisten), das Erstellen von Publikationen (Geschäftsberichte, Informations- oder Imagebroschüren, komplette Magazine) und Unterstützung bei strategischer Kommunikation (Bilanzpressekonferenzen, Firmenübernahmen, Produktionsverlagerungen, Rationalisierungsmaßnahmen)
www.melzer-pr.com

pag 1 - pag 2 - pag 3

{ Il Castello di Strassoldo di Sopra }

Castello di Strassoldo

italianoEnglishDeutsch
CASTELLO DI STRASSOLDO DI SOPRA
via dei Castelli, 21 - 33050 Strassoldo I Udine / Italia
Fon +39 0431 93217 or +39 0431 93095 I Fax +39 0431 1989205